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Arbeitnehmer

Im Arbeitsrecht, vor allem bei Kündigungen, ist Schnellsein besonders wichtig: Deshalb bekommen Sie bei mir umgehend einen Termin – auch samstags. Ich bespreche Ihre Situation gemeinsam mit Ihnen auf Augenhöhe: leicht verständlich und lösungsorientiert. Bei mir gibt es kein Sekretariat, an dem Sie nicht vorbeikommen. Ich bin auch im weiteren Verlauf des Mandats für Sie erreichbar: persönlich, telefonisch, via E-Mail. So sind Sie in Ihrer Sache immer auf dem neuesten Stand.

 

KOMPETENZ UND ERFAHRUNG IN ARBEITSRECHTSVERFAHREN

Im Arbeitsrecht geht es um Ihren Job, mitunter auch um Ihre Existenz. Deswegen sollten Sie nur mit einer Spezialistin zusammenarbeiten. Ich stehe Ihnen in allen Fragen des Arbeitsrechts zur Seite!

Als Arbeitnehmer haben Sie häufig im Berufsleben die schwächere Position. Das Arbeitsrecht ist geprägt vom Über-/Unterordnungsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Mit mir an Ihrer Seite stellen Sie durch kompetente Beratung die Waffengleichheit wieder her.

Ganz gleich, ob es um eine Kündigung, Ihre Vergütung oder Befristungen geht: Ich bin seit Jahren erfolgreich im Arbeitsrecht tätig und kenne das gesamte Spektrum der Rechtsprechung zu den verschiedensten Teilgebieten. Ich verteidige Sie gegen Abmahnungen, vertrete Sie in Kündigungsschutzklagen oder berate Sie zu Aufhebungsverträgen und Elternzeit. Auch außergerichtlich können Sie auf mich zählen. Ich überprüfe gerne Ihre Arbeitszeugnisse, Ihren Arbeitsvertrag oder ob Ihr Arbeitgeber berechtigt ist, Sie zu versetzen. Bei diesen und allen anderen Fragen des Arbeitslebens bin ich für Sie der richtige Ansprechpartner.

WELCHE PFLICHTEN HABEN SIE ALS ARBEITNEHMER?

Im Gegenzug für Ihre Vergütung müssen Sie eine Arbeitsleistung erbringen. Welche genau das ist, hängt von Ihrem Arbeitsvertrag ab. Dabei verfügt der Arbeitgeber über ein Weisungsrecht. Damit kann er Aufgaben näher bestimmen, Ihnen beispielsweise bestimmte Projekte zuweisen oder den Anfang und das Ende Ihrer täglichen Arbeitszeit festlegen. Diese Vorgaben müssen Sie als Arbeitnehmer einhalten.

Als Arbeitnehmer sind Sie verpflichtet, Ihre Arbeit nach bestem Können auszuführen. Von schnellen und klugen Arbeitnehmern wird grundsätzlich mehr erwartet als von Ihren langsameren Kollegen – selbst, wenn Sie das gleiche Gehalt bekommen.

Darüber hinaus müssen Sie Rücksicht nehmen, z.B. Material und Arbeitswerkzeug pfleglich behandeln, sich in das soziale Gefüge des Betriebs einfinden und über die Vorgänge im Betrieb weitestgehend verschwiegen sein. Wie weit die Verschwiegenheitspflicht geht, richtet sich immer nach dem jeweiligen Einzelfall. Bilanzen und Kundendaten zum Beispiel dürfen grundsätzlich nicht nach außen gelangen. In bestimmten Branchen ist es üblich, dass gar nicht über den Beruf, also auch nicht über Kollegen oder Tätigkeiten gesprochen werden darf. Bei Ärzten, Rechtsanwälten und Psychologen ist außerdem üblich, gesonderte Verschwiegenheitsvereinbarungen festzulegen.

Als geschulter und hochspezialisierter Arbeitnehmer unterliegen Sie darüber hinaus häufig einem Wettbewerbsverbot. Dieses verbietet Ihnen gleichzeitig oder kurz nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei einem Konkurrenten zu arbeiten.

Ein Attest muss innerhalb der ersten drei Tage nach der Krankmeldung eingereicht werden. Und während Sie krank sind, müssen Sie sich schonen, um den Heilungserfolg nicht zu gefährden.

Im alltäglichen Arbeitsleben gelten darüber hinaus viele weitere Regeln. Im Rahmen einer persönlichen Beratung bespreche ich gerne, welche Pflichten Sie im Einzelnen treffen.

WICHTIGES ÜBER DIE KÜNDIGUNG

Eine Kündigung beendet Ihr Arbeitsverhältnis. Wenn Sie eine Kündigung erhalten, müssen Sie schnell sein. Denn sie ist grundsätzlich nur innerhalb der ersten drei Wochen nach Zugang angreifbar. Wenn Sie diese Frist verstreichen lassen, wird die Kündigung wirksam – selbst, wenn sie es zuvor nicht war.

Daher empfehle ich Ihnen, nach Erhalt der Kündigung umgehend qualifizierten Rechtsrat einzuholen. Damit steigern Sie Ihre Chance die Kündigung zu Fall zu bringen. Eine Kündigung kann oft wegen formeller oder inhaltlicher Fehler erfolgreich angegangen werden. Ich prüfe das für Sie – und weil die Einhaltung der Frist besonders wichtig ist, bekommen Sie bei mir umgehend einen Termin.

In Deutschland wird zwischen der ordentlichen und außerordentlichen Kündigung unterschieden. Die außerordentliche Kündigung stellt eine arbeitsrechtliche Ausnahme dar und kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ausgesprochen werden (dazu unten mehr).

Ordentliche Kündigungen hingegen können vielfältige Gründe haben. Trotzdem gibt es einige Vorgaben, an die sich der Arbeitgeber halten muss. Im Wesentlichen gibt es drei Kategorien der Kündigung:

– Bei der verhaltensbedingten Kündigung liegt der Grund in einem Fehlverhalten des Arbeitnehmers. Auf dieses Fehlverhalten ist der Arbeitnehmer in der Regel bereits hingewiesen worden. Zudem wurde er vor der Wiederholung des Fehlverhaltens ausdrücklich gewarnt. Das ist dann die sogenannte Abmahnung. Die meisten verhaltensbedingten Kündigungen werden außerordentlich ausgesprochen. Für den Bezug von Arbeitslosengeld stellt dies einen erheblichen Nachteil dar. Denn die Bundesagentur für Arbeit verhängt in diesen Fällen eine Sperre von 12 Wochen.

Beispiele: Wiederholtes Zuspätkommen, Trinken am Arbeitsplatz, Diebstahl oder ausgedehnte private Internetnutzung.

- Bei der personenbedingten Kündigung liegt der Grund in der Person des Arbeitnehmers selbst und im Rahmen einer sog. Negativprognose ist zu erwarten, dass sich der Grund auch in absehbarer Zukunft nicht ändern wird. Wenn es keine anderweitige Weiterbeschäftigungsmöglichkeit gibt und der Arbeitgeber eine faire Interessenabwägung vorgenommen hat, darf er sogar ohne zuvor abzumahnen kündigen.

Beispiel: Einem angestellten Taxifahrer wird auf unbestimmte Zeit der Führerschein entzogen.

- Bei der betriebsbedingten Kündigung will der Arbeitgeber häufig Kosten sparen und strukturiert das Unternehmen um oder die Stelle ist aus anderen Gründen überflüssig geworden. Im Rahmen einer Sozialauswahl wird nach dann nach sozialen Gesichtspunkten entschieden, wer von den betroffenen Kollegen am ehesten auf seinen Arbeitsplatz verzichten kann.

Beispiel: Bei einer Firmenübernahme wird die Rechtsabteilung eines der beiden Unternehmen aufgelöst. Den jungen, ledigen und kinderlosen Arbeitnehmern, die am kürzesten im Betrieb gearbeitet haben, wird daraufhin gekündigt.

Die ordentliche Kündigung zeitlich befristeter Arbeitsverhältnisse ist übrigens nicht möglich. Um einen solchen Vertrag zu beenden, muss ein wichtiger Grund vorliegen, der eine außerordentliche Kündigung rechtfertigt. Diese außerordentlichen („fristlosen“) Kündigungen sind das stärkste Mittel des Arbeitgebers und beenden das Arbeitsverhältnis, wenn dem anderen Vertragsteil eine schwere Verfehlung zur Last gelegt wird und dem Kündigenden die Fortsetzung des Arbeitsverhältnis bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Der Grund muss in dem Kündigungsschreiben nicht enthalten sein, er ist dem Mitarbeiter auf Verlangen aber zu nennen. In der Regel ist ein Verhalten des Arbeitnehmers der Anlass für eine außerordentliche Kündigung. Die Frist für den Ausspruch einer solchen Kündigung beträgt zwei Wochen ab Kenntnis des Fehlverhaltens. Zuvor muss jedoch immer eine Interessenabwägung stattfinden. Das bedeutet, der Kündigende soll abwägen, ob und inwieweit es Alternativen zur Kündigung gibt, die den anderen Teil weniger belasten. Sowohl der Arbeitgeber als auch Sie als Arbeitnehmer können außerordentlich kündigen. Und wussten Sie schon? Im Falle einer außerordentlichen Kündigung gibt es grundsätzlich keinen gesetzlichen Kündigungsschutz.

Wenn Sie eine Kündigung – gleich ob ordentliche oder außerordentliche – erhalten haben, sollten Sie schnell reagieren und überprüfen lassen, ob die Kündigung wirksam ist. Ich übernehme das gerne für Sie.

VERGLEICHE UND ABFINDUNGEN

Zeit ist Geld. Viele Arbeitgeber möchten daher einem langwierigen Kündigungsschutzprozess aus dem Weg gehen und bieten ihren Angestellten Abfindungen an. Die Höhe der Abfindungen variiert stark. Doch ist es kein Geheimnis, dass viele Unternehmen die Ausgaben für scheidende Mitarbeiter so gering wie möglich halten wollen. Regelmäßig werden deswegen, unter der Voraussetzung, dass nicht geklagt wird, nur Beträge zwischen einem halben und einem ganzen Monatsgehalt angeboten. Bezogen auf Berufsjahre und Tätigkeit sind die angebotenen Summen oft viel zu gering.

Die tatsächliche Höhe einer Abfindung hängt oft von der Qualität des Rechtsanwalts ab. Denn Abfindungen sind am Ende reine Verhandlungssache. Weil ich das weiß, bin ich in besonderem Maße in Verhandlungsgeschick und Gesprächsführung geschult. Immer wieder hole ich deutlich mehr für meine Mandanten heraus als ihnen ursprünglich angeboten wurde.

AUS EIGENER ERFAHRUNG

Ich bin geschäftsführende Gesellschafterin der NEFF TAEKWONDO Kampfkunstschule. Dadurch weiß ich aus erster Hand, worauf ein kündigender Arbeitgeber Wert legt. Diese praktische Erfahrung ermöglicht mir, in außergerichtlichen wie auch gerichtlichen Verhandlungen das Beste für Sie herauszuholen. Ich gebe nicht klein bei, nur um ein Verfahren schnell zu beenden. Ich behalte Ihre Interessen stets im Blick und bespreche mit Ihnen, welches Vorgehen Sie Ihrem Ziel näher bringt. Falls notwendig und von Ihnen gewollt, kämpfe ich für Ihre Sache auch vor dem Bundesarbeitsgericht.

FLEXIBEL & ERREICHBAR

Ihr Terminkalender ist voll? Kein Problem! Ich bin auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten für Sie erreichbar. In dringenden Fällen auch am Wochenende.

 

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