Häufig gestellte Fragen

An dieser Stelle möchte ich einige häufig gestellte Fragen beantworten. Meine Ausführungen dienen Ihrer Information und können eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sollen Ihnen eine erste Orientierung ermöglichen.

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Kündigung

Brauche ich einen Anwalt, wenn ich eine Kündigung erhalte?

Nicht immer. Bei einer wirksamen Kündigung kann auch der Rechtsanwalt nicht helfen. Allerdings gilt: Bei einer fehlerhaften Kündigung droht ohne Kündigungsschutzklage eine Sperrfrist vom Arbeitsamt. Ohne anwaltliche Beratung können Nichtjuristen oft nur schwer erkennen, ob eine Kündigung fehlerbehaftet ist. Eine Fehleinschätzung kann zum Verlust von mehreren Tausend Euro Arbeitslosengeld führen. Eine anwaltliche Überprüfung ist daher meist ratsam.

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Anwaltskosten

Wer bezahlt die Kosten meines Rechtsanwalts?

Grundsätzlich gilt im Arbeitsrecht, dass jeder die Kosten seines eigenen Anwalts trägt. Zumindest in der ersten Instanz ist das so. Damit soll vermieden werden, dass eine Partei sich nicht traut gerichtlich gegen die andere vorzugehen, aus Angst bei Verlust der Klage die gegnerischen Anwaltskosten zusätzlich zu den eigenen tragen zu müssen. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, z.B. bei der Berufung oder Revision.

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Kündigung

Kann ich mir erst einmal in Ruhe überlegen, ob ich die Kündigung akzeptiere?

Eine Nacht drüber schlafen ist grundsätzlich ratsam. Allerdings gilt: Eine Kündigung kann bei Fehlern nur innerhalb von drei Wochen vor Gericht angegangen werden. Danach ist die Kündigung wirksam, egal ob sie es vorher war oder nicht. Wer also Zweifel an seiner Kündigung hat und eine Überprüfung möchte, sollte sich innerhalb dieser Frist anwaltlich beraten lassen.

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Erstgespräch

Was sollte ich zum Erstgespräch mitbringen?

Wenn Sie einen Termin vereinbaren, wird man Ihnen sagen, was genau es in Ihrem Fall ist. Bei einer Kündigung ist sinnvoll, wenn Sie die Kündigung mitbringen, inklusive dem Umschlag mit dem Zustellungsvermerk. So weiß der Anwalt, wann Sie die Kündigung erhalten haben. Bei Streit um die Vergütung sollte der Vertrag mitgenommen werden sowie Nachweise zu erhaltenen oder geleisteten Zahlungen. Auch im Rahmen des Erstgesprächs sind belastbare Daten Voraussetzung für eine vernünftige Beratung. Und wenn die wichtigsten Eckpunkte bereits im Termin selbst geklärt werden können, geht es in Ihrer Sache umso schneller voran.

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Abfindung

Ich war bei meinem Arbeit-geber 10 Jahre angestellt. Jetzt habe ich die Kündigung erhalten. Hätte ich Anspruch auf eine Abfindung?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten und hängt von vielen Faktoren ab. In Deutschland gibt es keinen allgemeinen Anspruch auf Abfindung bei jeder Kündigung. Ein solcher Anspruch kann sich vielmehr aus einem Tarifvertrag oder einem Sozialplan ergeben. Bspw. kann ein Anspruch auf Abfindung auch entstehen, wenn sich im Rahmen eines Kündigungsschutzprozesses herausstellt, dass die Kündigung unberechtigt war und die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar ist. 

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Lohnzahlung

Mein Arbeitgeber zahlt den Lohn nicht. Ich habe aber Bedenken, gegen meinen Arbeitgeber vorzugehen, weil ich Angst um meinen Arbeitsplatz habe. Kann ich meine Lohnansprüche auch später geltend machen?

Das ist eine schwere Entscheidung. Sie sollten bedenken, dass in verschiedenen Branchen Verfallsklauseln gelten. Sinngemäß steht in Ihrem Vertrag oder dem für Sie geltenden Tarifvertrag dann etwas wie "Alle Ansprüche müssen innerhalb einer Frist von X Monaten ab Fälligkeit geltend gemacht werden." Sollte eine solche Klausel für Sie bestehen, können Ihre Lohnansprüche nach Ablauf der Verfallsfrist, „erlöschen“. Sie müssen sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber in der Weise geltend machen, die (tarif-)vertraglich angegeben ist. Sonst verlieren Sie Ihre Ansprüche bereits dadurch, dass Sie zu lange warten.

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Abmahnung

Ich habe eine Abmahnung erhalten. Muss ich dagegen vorgehen?

Eine Abmahnung führt nicht direkt dazu, dass Sie Ihren Arbeitsplatz verlieren. Sie kann jedoch Grundlage für eine spätere Kündigung sein, z.B. wenn Sie wiederholt zu spät kommen. Daher ist sorgfältig zu überlegen, ob Sie außergerichtlich oder gerichtlich gegen eine Abmahnung vorgehen möchten. In welcher Situation das sinnvoll ist, kann nur im Einzelfall beurteilt werden.

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